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Willkommen beim Lions Club Marl

Herzlich willkommen auf der Website des Lions Club Marl.

Unter dem Leitspruch „We serve“ engagieren wir uns ehrenamtlich für soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in Marl, der Region und weltweit. Unser Ziel ist es, dort zu helfen, wo Unterstützung benötigt wird, und das gesellschaftliche Leben vor Ort aktiv mitzugestalten.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick über unsere Aktivitäten, Projekte und unser Engagement.

Activities und Förderprojekte 2025

Adventskalender

Das Motiv des Kalenders2025 zeigt die winterlich verschneite Georgskirche in Alt-Marl. Foto: Ralf Deimel

Mit dem Volksparkfest am 3. Oktober starteten die Marler Lions traditionell den Verkauf des Benefiz-Adventskalenders. Hinter den 24 Türchen verbargen sich über 400 Preise mit einem Geamtwert von über 16.300 Euro. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders unterstützen der „Lions Club Marl“ und „Marl im Revier“ in einem Gemeinschaftsprojekt seit 2022 Einrichtungen und Projekte in Marl.
Der Verkauf des Adventskalenders 2026 beginnt am 3. Oktober 2026 beim Volksparkfest.

Lions Club finanziert Schwimmkurse für Marler Kinder

Immer wieder zeigen Badeunfälle, wie wichtig es ist, schwimmen zu können. Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. 14 Kinder sind 2024 in Deutschland bei Badeunfällen Craskhurs gestorben. Helfen können neben dem Schulunterricht private Schwimmkurse. Doch was, wenn man entweder im Bürgerbad an der keinen freien Kursplatz findet oder sich das Seepferd- Loemühle chen finanziell nicht leisten kann? Diesem Problem hat sich der Lions Club Marl für 24 Kinder angenommen, die in den Sommerferien beim Freibad Hüls e.V. ihr Seepferdchen machen konnten.

In zwei Gruppen lernten die Kinder innerhalb eines Crashkurses von zwei Wochen das Wasser kennen. So wie Yagmur. Während einige ihrer Freunde bereits schwimmen können, hat die Zehnjährige nun ebenfalls gelernt, sicher im Wasser zu sein. „Ich habe schon ein paar Bewegungen vorher gekonnt, aber richtig geschwommen bin ich nicht“, berichtet die Schülerin. „Nun finde ich es ganz toll, dass ich verschiedene Stile beherrsche und viele Techniken erlernt habe.“ Für das neue Schuljahr in der fünften Klasse benötigt die Schülerin das Seepferdchen, um am Schwimmunterricht teilnehmen zu können.

„Nicht auf dem Seepferdchen ausruhen“

So wie Yagmur gibt es viele Kinder, die erst spät den Weg ins Wasser finden, berichtet der Verein Freibad Hüls e.V., der in seinen Kursen jährlich 500 Kindern das Schwimmen beibringt. „Wir haben dauerhaft neun Kurse laufen, die immer gut gefüllt sind“, berichten Jürgen Kaldeweide und Daniela Tewes vom Verein. Das Kinderschwimmen startet ab drei Jahren. Dann zwar noch mit den Eltern im Wasser, aber auch sie in die Verantwortung des Schwimmerlernens einzubinden sei immens wichtig.

Die Verantwortung endet nicht mit dem Erwerb eines Abzeichens. Jürgen Kaldeweide betont: „Nun ist es wichtig, dass die Kinder in der Praxis weiter schwimmen und sich nicht auf dem Seepferdchen ausruhen.“ Doch angesichts der wenigen öffentlichen Schwimmbäder in den Marler Bädern sei dies schwierig, „denn wer geht morgens zwischen sieben und acht Uhr mit seinem Kind schwimmen?“, so Kaldeweide. „Es sind nicht nur die fehlenden Hallenbäder oder die wenigen öffentlichen Schwimmzeiten, die das Schwimmerlernen erschweren“, erklärt Bürgermeister Werner Arndt bei der Übergabe der Seepferdchen. „Wir haben einen großen gesellschaftlichen Zustrom an Familien, bei denen Schwimmen kulturell gar nicht als wichtig angesehen wird, weil die Eltern es in ihren Heimatländern nie gebraucht haben.“

In Deutschland hingegen gebe es eine Badekultur, die beispielsweise schon in der Schule anfängt und für die zumindest das Seepferdchen benötigt wird. „Daher bin ich dem Lions Club sehr dankbar, dass sie das Problem erkannt haben und sich mit Spenden an dem Projekt beteiligen“, so der Bürgermeister. „Rund 120 Euro kostet ein Schwimmkurs pro Kind“, erklärt Robert Heinze vom Lions Club Marl. Das sei viel Geld, aber eine Investition, die Leben retten kann. „Schwimmen ist wie Fahrrad fahren: Was man einmal gelernt hat, vergisst man nicht“, gibt er den Kindern mit auf den Weg, die sichtlich stolz auf ihre Auszeichnungen sind. Der siebenjährige Noah beispielsweise freut sich auf viele schöne Stunden beim Spielen und beim Schwimmen in den Hallen- und Freibädern, aber auch im Meer. „Endlich kann ich ohne Schwimmflügel schwimmen. Die waren immer so eng um die Arme“, sagt er. Und er möchte weitermachen mit anderen Schwimmabzeichen, denn das Seepferdchen ist für ihn erst der Anfang.

Lions Club unterstützt den Hospiz-Verein Marl

Lions Club unterstützt Projekt der Martin-Luther-King-Schule

Lions Club ermöglicht wertvolle Auszeit für Familien

Vom 28. Februar bis zum 1. März 2025 fand ein besonderes Familienwochenende des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Kreis Recklinghausen statt. Dank einer großzügigen Spende des Lions-Club Marl konnten betroffene Familien eine erholsame Auszeit im euvea Hotel in der Eifel genießen.

Das Hotel, das auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung spezialisiert ist, bot den Familien ideale Bedingungen. Alle Zimmer waren barrierefrei ausgestattet, Pflegebäder und Pflegebetten sorgten für höchsten Komfort. Neben gemeinsamen Momenten im Hotel hatten die Familien die Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden, den Wellnessbereich mit Sauna, Massage und Whirlpool zu nutzen oder anregende Gespräche zu führen und den Kontakt zu anderen betroffenen Familien zu intensivieren.

Auch für die betroffenen Kinder und ihre Geschwister wurde einiges geboten: Sie konnten an Kreativangeboten teilnehmen, sich bei einer spannenden Monster-Schnitzeljagd austoben und die Karnevalsfeier genießen. Die Vollpension in Buffetform rundete das Wochenende kulinarisch ab und ließ keine Wünsche offen. Ein besonderer Dank gilt dem Lions-Club Marl und seinem Präsidenten Dr. Rolf Steidel, der die Spende von 10.000€ persönlich an die beiden Koordinationsfachkräfte Christiane Heller und Sandra Westhoff überreichte und sich vor Ort ein Bild von der Veranstaltung machte. Diese Unterstützung machte dieses unvergessliche Wochenende für die betroffenen Familien erst möglich.